Es kann nur einen geben

Artikelnummer: 201

Macht und Schläge

Kategorie: Moderner Siebdruck




Beschreibung

Als Pinselartist® begebe ich mich stellvertretend in variierende Positionen und nehme entsprechende männliche Perspektiven ein. Ich führe ihr machohaftes, männliches Gehabe in unserer modernen Gesellschaft spiegelbildlich mit Ironie vor Augen.
So gelingt es einer Frau beim Betrachten meiner Bilder auf die Welt von Männlichkeit durch die Brille eines Mannes zu schauen und so den Blickwinkel zu verstehen, der viele Missverständnisse aufklärt.

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Künstler: Ralf Metzenmacher Biografie
Kunststil: Retro-Art Retro-Art Retro-Art
Material: Leinwand grundiert, glänzend Bild Muster edition
Nummeriert: römisch
Provenienz: Ralf Metzenmacher
Rahmen: Nein
Signatur: handsigniert (RALLI/Monat/Jahr)
Technik: 3D-Fineartverfahren
Thema: Der Herr der Krone
Zusatzinformationen: Die Geschichte:
Verbale Auseinandersetzungen zwischen Frauen werden üblicherweise nicht offen ausgetragen. Sie finden meist hinter dem Rücken der Konkurrentin statt. Männer sind da von Natur aus viel offensiver und angriffslustiger. Von Kind an, wurde ich so erzogen, dass Gewalt immer nur das wirklich letzte Mittel zur eigenen Verteidigung sein darf und niemals zu Angriffszwecken benutzt werden durfte. Damit verbunden, war auch meine persönliche Überzeugung, dass es in jeder Situation, genügend Weitblick vorausgesetzt, eine Fluchtmöglichkeit vor Gewalt gibt. Für mich war diese Haltung immer das Leitmotiv und so praktiziere ich das bis heute.
Manchmal sind Männer auch psychologisch äußerst brutal. Aus meist gesicherten Positionen üben sie rücksichtslos Macht auf andere Menschen aus. Sie denken, das wäre besonders schlau! In der Wirklichkeit ist das aber meistens nicht der Fall. Besonders im Berufsleben kann man solches Verhalten häufig beobachten. Hier ist die Macht eben hierarchisch organisiert. Das bedeutet: Oben sticht unten. Das gilt meistens immer noch trotz besserer Argumente und bedeutet in der Realität: Wenn der Betroffene am System nichts ändern kann, ist ein Kampf mit dem Vorgesetzten sinnlos und strapaziert nur die eigenen Nerven.
Bei ,Es kann nur einen geben' sieht man deshalb zwei Rallipan-Blumen in einem Boxhandschuh, der als Vase dargestellt ist.
Eine Blume ist aufrecht stehend und mit abgespreizten Blütenblättern gemalt - in Siegerpose also. Die andere Blume ist links über gebeugt, hängt schlaff herunter und hat auch ein Blatt verloren, das allerdings eher aussieht wie eine Zunge und damit dem Betrachter nur eines signalisiert: Sprachlosigkeit. Das ganze Bild ist eine Dreieckskomposition mit einem klaren Mittelpunkt und einem angedeuteten Punchkissen, auf dem der Boxhandschuh steht. Wie in allen Bildern von mir sind die imaginären Gegenstände frei komponiert und geben erst durch die gedankliche Verbindung die Geschichte preis.
Farbe: Zinnia/Navy Blue / Tomato/Dark Green / Golden Rod/Sparkling Grape

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