Jaffa

Artikelnummer: 167

Eine Reise ins Schein-Heilige-Land

Kategorie: Originale




Beschreibung

Was ich als Maler mit meinen Bildern bewirken kann ist, eine im positivsten Sinne nötige Verschiebung der Perspektiven. Dafür muss selbstverständlich niemand seine eigene Position grundsätzlich aufgeben, was allerdings sehr wohl erforderlich ist, ist die Bereitschaft sich in die Rolle des anderen zu versetzen. Da dies im alltäglichen Zusammenleben und Bemühen um Lösungsansätze nicht immer möglich ist, begebe ich mich als Pinselartist® stellvertretend in die variierenden Positionen und nehme die entsprechenden Perspektiven ein. Nur die Distanz bzw. Bereitschaft zum Perspektivwechsel öffnet im wahrsten Sinne des Wortes die Augen. Im Endeffekt ist das konsequenter und offener Humanismus in gemalter Form

Hier klicken und dieses Kunstwerk direkt beim Künstler kaufen.

Künstler: Ralf Metzenmacher Biografie
Kunststil: Retro-Art
Herstellungsjahr: 2011
Material: Öl auf Leinwand Bild Muster Mastertape
Gesamtmaße: 167 x 309 cm
Provenienz: Ralf Metzenmacher
Rahmen: Das romanische Fenster mal drei ergibt - aus meiner Sicht - eine orientalische Form in der sich die drei monotheistischen Weltreligionen des Orients in jeweils einem Fenster wieder finden bzw. erst erkennen können. Denn keine Einordnung ohne Vergleich. Und im Vergleich waren diese Religionen durch die Jahrhunderte immer gleich brutal. Diese Rahmung sollte wie ein Kirchenfenster sein, durch das die Wahrheit Einzug halten kann. Deshalb auch eine helle elfenbeinfarbene, beige Lackierung mit vergoldeter Kante in der Tradition des Barock. Mit integriertem, goldfarbenen Ralli-Label.
Signatur: handsigniert (RALLI/Monat/Jahr)
Thema: Religion, Politik und Macht
Zusatzinformationen: Die Geschichte:
Mit meinem dreiteiligen Bild 'Jaffa' habe ich eine gemalte Dokumentation der Zerstörung und der Ermordung der einheimischen Bevölkerung Jaffas geschaffen. Ein Mahnmahl, wenn man so will. Durch die Jahrhunderte hat sich die Methode der Verschiebung von Machtverhältnissen mit Mitteln der Zerstörung und damit der Gewalt kein bisschen verändert. An dieser Stelle gibt es aus meiner Sicht keine wirkliche Evolution der Menschheit; und damit auch keine Modernisierung. Modern wäre es aber, nicht mit Gewalt Veränderungen herbei zu führen, sondern ganz im Sinne von Mahatma Gandhi, einen gewaltlosen Weg der Liebe und Überzeugung einzuschlagen. Dass das möglich ist, sollten wir ja an seinem Beispiel gelernt haben. Haben wir aber nicht!
Als mahnendes Beispiel steht Jaffa somit als Synonym für historische Rivalitäten im Nahen Osten ? und in gewisser Weise auch für die heutigen Entwicklungen der ehemaligen Diktaturen hin zu potentiellen Demokratien im Nahen Osten. Sei es in Libyen, Tunesien, Ägypten, Syrien, Jemen... Auch diese Veränderungen gehen bzw. gingen nicht nur friedfertig über die Bühne, sondern waren in der Regel auch mit Gewalt und Zerstörung erzwungen.

Die Geschichte im kurzen Überblick:
Im Jahr 1099 eroberte Gottfried von Bouillon im Rahmen des Ersten Kreuzzugs den Ort an der Mittelmeerküste. Die einheimische Bevölkerung wurde weitgehend umgebracht und stark reduziert. Für die Kreuzfahrer hatte Jaffa, als dem Jerusalem am nächsten gelegenen Mittelmeerhafen einen besonderen strategischen Wert.
1535 ließen die Mameluken Jaffa weitgehend zerstören und entvölkern. Später konnte Jaffa seine alte wirtschaftliche Bedeutung zurückerlangen, insbesondere als Pilgerhafen auf dem Weg nach Jerusalem.
Am 14. Mai 1948 wurde Jaffa von israelischen Milizen eingenommen. In der Folge von Flucht bzw. Vertreibung eines Großteils der arabischen Bevölkerung reduzierte sich diese von rund 65.000 auf knapp 5.000 Einwohner.

Søren Kierkegaard:
"Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden."

Frage zum Produkt

Kontaktdaten
Frage zum Produkt