Traumann Eva

Ich bin in Süd-Niedersachsen geboren und aufgewachsen. Mit knapp 20 Jahren begann ich mein Studium der Freien Malerei in Düsseldorf. Dort lebte ich die folgenden 10 Jahre und beendete meine Zeit  an der Akademie mit dem Meisterschülertitel. Drei Jahre später verliess ich Düsseldorf. Ich begann ein neues und völlig anderes Leben in Gran Canaria.

Ich konnte in Gran Canaria eine Auseinandersetzung mit wesentlich vielschichtigeren Situationen und Herausforderungen leben, als es mir in Deutschland möglich gewesen wäre. Rückblickend lernte ich Spanien gerade zu dem Zeitpunkt kennen, der heute als besonders kreativ und lebendig gewürdigt wird. Die beginnenden 80er Jahre erlaubten mir auch in Gran Canaria die Kultur und Kunst eines Landes kennen zu lernen, das kosmopolitisch und unverkrampft alles Unbekannte begrüßte und den neuen Einflüssen mit Kreativität und Unvoreingenommenheit begegnete. Ich konnte mich vielen Herausforderungen stellen und arbeitete immer im künstlerischen Bereich.

Für Diskotheken und Fiestas begann ich Kostüme zu entwerfen und zu nähen, ich erstellte Kulissen für Bühnen und arbeitete in verschiedenen Themenparks als Wandmalerin und Dekorateurin.

Zu Beginn des Jahres 2000 eröffnete ich ein Malstudio in San Fernando de Maspalomas, im C.C. Botanico, und bot in meinen Räumen Malunterricht, Ausstellungen und künstlerische Begegnungen an.

Parallel dazu hatte ich Ausstellungen in Las Palmas (die größte und bekannteste im Castillo de la Luz, 1998), aber viele andere Ausstellungen im kleineren oder größerem Rahmen, gemeinsam mit anderen Künstlern oder allein, ermöglichten mir viele erinnerungswerte Kontakte und Begegnungen.

Meine Aktivitäten erstreckten sich über die ganze Insel und die Kommunikation mit kulturell orientierten, kanarischen Institutionen unterstützten wesentlich mein Wirkungsfeld.

Etliche meiner Werke hängen in öffentlichen Räumen, u. a. in Las Palmas de Gran Canaria, Santa Lucia de Tirajana und San Bartolomé de Tirajana, zusätzlich natürlich zu den privaten Sammlungen zeitgenössischer Kunst.

 

Aus familiären Gründen entschied ich mich 2009 nach Deutschland, nach Süd-Niedersachsen, zurück zu kehren. In den letzten Jahren habe ich die Arbeit an meiner Malerei fortgesetzt.

Ich habe meine Kenntnisse in der digitalen Malerei vertieft und meine Arbeiten gelegentlich, auf reduzierter regionaler Ebene, zeigen können. Mein Interesse an virtueller Kommunikation unterstützt,  lokale Grenzen aufzuheben und in der Kunst neue Wege zu beschreiten.

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